Elfriede Weber

Bilder · Bücher · Gedichte

Das Märchenschloss

Ich träumt‘ von einem Märchenschloss

mit goldenen Türmchen und Bogen

von einem Prinzen – hoch zu Ross

einer Kutsche – von Pferden gezogen.

 

Zum Angriff bereit, erblicke ich ihn…

meinen Ritter mit Rüstung und Lanze,

   er wird mutig den Kriegern entgegenzieh‘n

im Mondlicht –in silbernem Glanze.

 

Den Feind erwartend – im Hinterland,

wird kraftvoll und stark er streiten,

er küsst zum Abschied mir die Hand,

denn bald schon muss er reiten.

 

 Es naht der Feind - mein teurer Schatz,

ein Angriff wird ihm  nichts nützen

in meinem Schloss ist Dein sicherer Platz,

wo wir Ritter dich beschützen.

 

Mein Schloss, spricht der edle Ritter mein,

es steht dir als Herrin offen,

bald werde ich wieder bei dir sein -

doch mein Traum war „Sehnen und Hoffen.“